Geschäft mit gutem Gewissen

Auch Start-ups retten Essen vor der Mülltonne - was bedeutet das für die Tafeln?

  • Von Jonas Wagner
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Zu viele Reste für den Restemarkt: In diesem »Rettermarkt« in Berlin-Steglitz helfen Kunden mit ihrem Einkauf, die Lebensmittelverschwendung zu verringern.

Abhilfe für hungrige Reisende: Am Berliner S-Bahnhof Bornholmer Straße stehen seit Kurzem zwei neue Lebensmittel-Automaten. Rund um die Uhr verfügbare Snacks an Bahnstationen sind bei Weitem kein Novum. Neu ist allerdings die Bestückung: Denn in den Automaten gibt es »kleine Bio- und Superfood-Snacks wie Nüsse oder Proteinriegel, die unmittelbar vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen oder überschüssig sind«, schreibt die Deutsche Bahn: Automaten zur Lebensmittelrettung also.

Die Waren kommen vom 2017 gegründeten Berliner Start-up Sirplus, das sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt. Ein Themenfeld, das so schnell nichts an Aktualität einbüßen wird. Schließlich werden nach Angaben des Bundesumweltamtes alleine in den deutschen Privathaushalten 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr weggeworfen - das sind zwei vollgepackte Einkaufswagen pro Person.

»Wir wollen das Thema in die Mitte der Gesellschaft tragen«, ...


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