Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Politik
  • Annegret Kramp-Karrenbauer

Respekt und Abschied

In die Überraschung mischt sich Sorge über die Zeit nach Kramp-Karrenbauer

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

»Wenn ihr der Meinung seid, dass dieser Weg, den ich gemeinsam mit euch gehen möchte, nicht der Weg ist, den ihr für den richtigen haltet - dann lasst es uns heute aussprechen. Und dann lasst es uns heute auch beenden. Hier und jetzt und heute.« Rund zwei Monate erst ist es her, dass Annegret Kramp-Karrenbauer mit diesen für sie typischen, etwas umständlichen Sätzen den jüngsten Parteitag der CDU überraschend zu einem Vertrauensbeweis nötigte und diesen in Form anhaltender Ovationen auch erhielt. Die Botschaft der Delegierten lautete: Alle zuvor gesäten Zweifel an der Vorsitzenden zählen nicht, sind nicht unsere Zweifel. Wir stehen hinter dir, AKK. Und kleinlaut versicherte auch Friedrich Merz, der selbsternannte Haus- und Hofkritiker, die CDU-Vorsitzende seiner Solidarität.

Am Montag kündigte Kramp-Karrenbauer nun überraschend ihren Rückzug von der Parteispitze an. Auch Bundeskanzlerin will sie nicht werden. Nur für den geordnete...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.