Busse bleiben im Depot

Fahrer in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern im Ausstand

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Ein Bus blockiert in Kiel die Einfahrt zum Depot.

Die Busbahnhöfe, auf denen sonst rege Betriebsamkeit herrscht, sind wie ausgestorben. Auch in den Busdepots der städtischen Fuhrparks herrscht bis zur Frühschicht am Freitag kompletter Stillstand. Für Donnerstag ist die nächste Verhandlungsrunde in Neumünster angesetzt. Um Verständnis für ihre Forderungen auch in der Bevölkerung werbend, sind über 400 Streikende am Mittwoch in Kiel auf die Straße gegangen. Sie zogen bis vor die Tür des Kommunalen Arbeitgeber-Verbandes (KAV). In Kiel werden 120 000 Fahrgäste täglich befördert, in Lübeck sind es 100 000.

Verdi will für die 1500 Beschäftigten im Verbund Nah-SH eine neue Vereinbarung mit einjähriger Laufzeit erzielen, der KAV strebt eine dreijährige Regelung an. Auch bei den Gehaltsvorstellungen liegen beide Seiten weit auseinander. Beharrt die Gewerkschaft auf einer Lohnsteigerung um 2,06 Euro pro Stunde, was einem monatlichen Zuwachs von 350 Euro entspricht, bieten die Arbeitgeber eine 9,...


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