Grüner Wasserstoff vom schwarzen Kontinent

Das Forschungsministerium will Klimaschutz zum globalen Geschäft machen. Die »Nationale Wasserstoffstrategie« soll die Fehler der Solartechnik vermeiden.

  • Von Manfred Ronzheimer
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Pilotanlage zur Wasser-Elektrolyse beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Lampoldshausen

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft, wieder einmal. Das brennbare Gas ist klimaneutral und universell einsetzbar. Aktueller Knackpunkt, der auch die Forschungspolitik verstärkt beschäftigt, ist seine Herstellung auf dem Wege der Elektrolyse. Nur wenn der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt, entsteht »grüner« Wasserstoff ohne Klimabelastung. Das kann auch j.w.d. geschehen: In dieser Woche startete Bundesforschungsministerin Anja Karliczek eine »Wasserstoff-Partnerschaft« mit westafrikanischen Staaten. Weitere Wissenschaftsprojekte sind im Rahmen der »Nationalen Wasserstoffstrategie« geplant, auf die sich die Ministerien der Bundesregierung derzeit verständigen.

»Afrika ist ein Chancen-Kontinent, und ›grüner‹ Wasserstoff als das Öl von morgen zählt zu den ganz großen Chancen«, sagte Ministerin Karliczek nach einem Gespräch mit ihrem Amtskollegen aus dem westafrikanischen Staat Niger; Yahouza Sadissou....


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