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»Ich habe nicht den Krieg gemalt«

Die Farbe ausgespart: Eine Düsseldorfer Ausstellung widmet sich Picassos Werken von 1939 bis 1945

  • Von Radek Krolczyk
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Eine Ausstellung über Pablo Picassos Werk der Kriegsjahre - also 1939, dem Jahr, in dem die Wehrmacht Teile Frankreichs besetzte, bis zur Befreiung 1945 durch die Alliierten. Alles scheint unheimlich groß - allein die Begriffe »Picasso« und »Krieg« sind so riesig, dass kaum ein Gedanke neben sie, geschweige denn zwischen sie, passt. »Picasso« und »Krieg« - das suggeriert maximale Wahrhaftigkeit und maximale Bedeutung.

Die ausgestellten Ölbilder, Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken stammen unter anderem aus den Sammlungen des Musée de Grenoble und dem Musée national Picasso-Paris. Betrachten wir zunächst eine kleine Schwarz-Weiß-Fotografie: Aufgenommen hatte sie der Fotograf Robert Capa im September 1944, also nach der Befreiung von Paris, in Picassos Atelier. Eine Gruppe US-amerikanischer Soldaten hockt auf dem Boden des sonnendurchfluteten Studios. Sie betrachten aufmerksam einige kleinere Ölbilder, die sie zwischen ihren Händen ...


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