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Protest nach Razzia bei Hausprojekt

Tübinger Aktive wehren sich gegen Repression

  • Von Peter Nowak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Es ist Dienstag, kurz vor 12 Uhr. Ich muss heute eine schwierige Prüfung schreiben, deshalb habe ich schlecht geschlafen. Als ich aus dem Bad komme, höre ich es auf dem Gang ›Polizei‹ rufen.« So schildert ein Bewohner des linksalternativen Wohnprojekts »Ludwigstraße 15« aus Tübingen, was er in den Mittagsstunden des 14. Februar erlebt hat. An diesem Tag hatte ein Großaufgebot der Polizei die »Lu15«, wie das Projekt genannt wird, mehrere Stunden durchsucht. Anlass war die Festnahme einer Bewohnerin wenige Stunden zuvor. Die Aktivistin war von einer Polizeistreife dabei beobachtet worden, wie sie mit einem Feuerlöscher versuchte, Farbe auf die Wand eines Gerichtsgebäudes zu sprühen.

Die Hausbewohner*innen der »Lu15« kritisierten das Auftreten der Polizei während der Razzia als martialisch. So seien Türen - trotz ...


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