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Nachhaltigkeit dank Brexit

Nach dem Ausstieg aus dem System der EU-Agrarsubventionen soll die britische Landwirtschaft nachhaltiger werden

  • Von Peter Stäuber, London
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eigentlich verursacht der Brexit den britischen Landwirten jede Menge Probleme. Sie müssen auf die milliardenschweren Agrarsubventionen verzichten, und der Export ihrer Produkte nach Kontinentaleuropa könnte bald schon durch Handelshindernisse erschwert werden. Aber die britische Regierung nimmt den EU-Austritt als Chance, den Landwirtschaftssektor grundlegend zu verändern. Viele der Vorschläge sind überraschend progressiv.

Der Austritt aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der europäischen Union stellt für die britischen Bauern die größte Veränderung nach dem Ende der EU-Mitgliedschaft dar. Das gigantische Subventionsprogramm für die landwirtschaftliche Produktion beläuft sich insgesamt auf 59 Milliarden Euro pro Jahr, was ganze 40 Prozent des EU-Haushalts ausmacht. Annähernd vier Milliarden Euro davon kamen bislang britischen Landbesitzern zugute.

Aber die GAP steht in Großbritannien schon lange in der Kritik, vor allem au...


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