Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Berlin
  • Tarifstreit in der Systemgastronomie

Sie lieben es nicht

Beschäftigte von McDonald’s und Starbucks streiken für zwölf Euro Stundenlohn

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Blick durch die Fenster der normalerweise gut besuchten McDonald’s-Filiale am Checkpoint Charlie lässt keinerlei Bewegung im Inneren erkennen. Am Montagmorgen ist der Laden dicht, kein Burger-Rohling wandert auf den Grill, kein Kaffeebecher wird gefüllt. Die Frühschicht ist seit zehn Uhr im Warnstreik, der zweite in dieser Tarifrunde. Die zehn Beschäftigten stehen mit leuchtend gelben Streikwesten und Gewerkschaftsfahnen auf dem Bürgersteig, verteilen Flyer an Passant*innen und unterhalten sich.

»Wir sind wütend! Und kämpfen weiter für 12 Euro mindestens«, steht auf dem Flugblatt. Anfangs hatten die Arbeitgeber vom Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) eine Erhöhung des Einstiegslohns auf 9,48 Euro angeboten. Zum Vergleich: Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland ist zum 1. Januar auf 9,35 Euro gestiegen. »Das Angebot ist eine Frechheit!« Die Gewerkschaftssekretärin Funda Römer findet deutliche Worte, wenn sie über die ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.