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Höhere Wasserkosten durch Nitrat

Anfang April soll der Bundesrat über die Umsetzung der EU-Düngeverordnung entscheiden

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hat am Mittwoch eine Studie veröffentlicht, die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) bestärken dürfte. Das Ergebnis zeigt: Überhöhte Nitratwerte im Grundwasser stehen in klarem Zusammenhang mit landwirtschaftlicher Nutzung.

Klöckner hatte das Problem zunächst - wie ihre Vorgänger*innen - ausgesessen und dann lange mit der EU-Kommission gerungen. Denn Deutschland hat seit 1991 eine entsprechende EU-Verordnung zu Düngemitteln zuerst gar nicht und dann unzureichend umgesetzt. Zuletzt drohten Strafzahlungen von bis zu 850 000 Euro täglich. Das ist vom Tisch: In der vergangenen Woche gab es eine Einigung zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission. Die Verordnung sei mit Brüssel abgestimmt, heißt es beim Bundeslandwirtschaftsministerium, jetzt seien die Länder am Zug.

Am 3. April soll der Bundesrat über die Verschärfung der Düngeregeln abstimmen. Die neue ...


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