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  • Reise
  • Białowieża-Nationalpark

Ein Büffel steht im Walde

Der Białowieża-Nationalpark ist einer der letzten Tiefland-Urwälder des Kontinents. Unter Polens dicksten Eichen grast hier Europas größte frei lebende Büffelherde.

  • Von Carsten Heinke
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Dichte Wälder, klare Seen und Flüsse, weites Grasland, ausgedehnte Moore: In der nordöstlichsten Woiwodschaft Polens hat man nirgends weite Wege in die Wildnis. Ganz gleich, ob die Landpartie bei Augustow, Bialystok, Lomscha oder Suwalken stattfinden soll - das Abenteuer Natur beginnt in diesem Teil des Landes fast immer direkt vor der Haustür.

Märchenkönige tragen rote Mäntel und Pelz aus Hermelin. Dieser hier hat sich in leuchtend grünen Samt aus Moos gehüllt. Erhaben reckt er seine Krone in den Himmel tief im Osten Polens. Denn seine Majestät ist eine Eiche. Mit gut 30 Metern Höhe und vier Metern Stammumfang zählt »August der Starke« zu den mächtigsten Bäumen am Weg der Königseichen bei Pogorzelce. Im Nationalpark Belowescher Heide (Białowieża) gibt es allerdings etliche, die ihn überragen. Die höchsten Eichen des Urwaldes, der sich tief nach Belarus hinein erstreckt, schaffen es auf bis zu 50 Meter.

»Augusts« kahle Äste s...


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