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Quarantäne in Nordkorea

Andreas Oswald über die Arbeit der Welthungerhilfe in Chinas Nachbarland

  • Von Philipp Hedemann
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Herr Oswald, China ist Nordkoreas Nachbarland und engster Verbündeter. Dort sind bereits mehr als 2700 Menschen am Coronavirus gestorben. Wie wirkt sich das auf Nordkorea aus?

Bislang gibt es keinen offiziell bestätigten Fall im Land. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass nicht doch irgendwo im Land jemand erkrankt ist. Aber die internationale Isolation und die Vorsichtsmaßnahmen der Regierung tragen sicher dazu bei, dass Nordkorea bislang scheinbar verschont wurde. Die Grenze zu China ist weitestgehend dicht, und der Flugverkehr nach China und Russland wurde eingestellt. Andere Flugverbindungen gab es ohnehin nicht. Große Zusammenkünfte wurden abgesagt.

Haben die Maßnahmen Auswirkungen auf die Arbeit der Welthungerhilfe?

Ja. Mein Team und ich stehen mindestens bis 1. März unter Quarantäne. Die einheimischen Mitarbeiter mussten sich Matratzen mit ins Büro bringen, denn sie müssen hier schlafen. Ich darf weiterhin i...


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