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Emotional vollimprägniert

Die zwei prägenden Frauen des französischen Kinos in einem Film: »La Vérité« mit Catherine Deneuve und Juliette Binoche

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Selten ist etwas so kompliziert wie die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Ein komplexes Konstrukt, was sich über die Jahre entwickelt, zusammengesetzt aus unartikulierten Erwartungen, artikulierten Erwartungen, Eifersucht, Sehnsucht nach Anerkennung, Liebe, die erdrückt, oder Liebe, die fehlt.

Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda, der sich bereits in seinen früheren Filmen mit dem Konstrukt Familie auseinandersetzte, widmet sich dieser schwierigen Konstellation auf eine besondere Art. Kore-eda lässt die gealterte französische Filmdiva Fabienne (Catherine Deneuve, die eine herausragende Karikatur von sich selbst gibt) in Konflikt mit ihrer Tochter Lumir (Juliette Binoche) geraten, als Fabienne ihre Autobiografie mit dem Titel »La Vérité - Die Wahrheit« veröffentlicht. Fabienne ist zur Herrin über die Familiengeschichte geworden, und das nutzt sie gnadenlos aus. Ihre Schilderungen lassen sie als aufopferungsvolle Mutter ersche...


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