Effizient dank rechtlicher Grauzone

Die Kontrolle von Angestellten mit Hilfe von Algorithmen ist häufig nicht ganz legal

  • Von Moritz Aschemeyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Arbeitskraft ist für Unternehmen ein teurer Faktor, der effizient verwertet werden soll. Davon zeugt auch die Fülle an Personalmanagementsoftware mit der Fähigkeit, die Leistungen und das Arbeitsverhalten von Angestellten zu messen. In der englischen Fachsprache wird sie mit People Analytics überschrieben. Sie wird immer häufiger eingesetzt. Große Softwarefirmen wie Microsoft werben mit im Resultat motivierten und effizienten Mitarbeitern für ihre Anwendungen. Die Analyseinstrumente können von Arbeitgebern auch dazu genutzt werden, durch selbstlernende Algorithmen statistische Vorraussagen über das Leistungspotential von Mitarbeitern zu treffen, sie entsprechend zu kategorisieren oder Personalentscheidungen zu treffen.

»Problematisch an People Analytics-Software ist die Möglichkeit der Leistungskontrolle der Mitarbeiter«, befand Florian Butollo vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung im Gespräch mit »nd«. Er sitzt seit 2018 ...


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