Kämpfen und feiern statt Nelken und Pralinen

Am Frauenkampftag demonstrieren Berliner Gruppen für Selbstbestimmung und gegen Unrecht

  • Von Claudia Krieg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Feiern, Streiken, Weiterkämpfen«: Wer könnte sich dem Motto zum 8. März dieses Jahres, dem 99. Geburtstag des Internationalen Frauenkampftags, entziehen? Zum achten Mal ruft ein breites Berliner Bündnis zur großen gemeinsamen Demonstration auf, um gegen weltweites Unrecht gegen Frauen, Lesben, Inter, nicht-binäre und Trans-Personen (FLINT*) zu demonstrieren.

Die Kundgebung startet um 14 Uhr am Leopoldplatz und soll nach kurzem Auftakt die Müllerstraße hinunter Richtung Alexanderplatz in Mitte ziehen. Beteiligt ist auch das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung und das Kollektiv Stimmrecht gegen Unrecht. »Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht, aber in Deutschland und vielen anderen Staaten auch 2020 noch nicht gewährleistet«, sagt Silke Stöckle, Sprecherin des Bündnisses. »Schwangerschaftsabbrüche werden in Deutschland durch den Paragrafen 218 im Strafgesetzbuch kriminalisiert und das nun schon fast 150 Jahre lang.«

Leoni Voll...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.