Afrika wappnet sich gegen das Coronavirus

Die Subsahara-Staaten bereiten sich mithilfe der Afrikanischen Union und der Weltgesundheitsorganisation vor

  • Von Bettina Rühl, Nairobi
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach der ersten Corona-Infektion in Nigeria wächst in Afrika die Sorge vor dem Virus. Die Gesundheitssysteme in zahlreichen Ländern sind schlecht, viele Menschen haben überhaupt keinen Zugang zu medizinischer In-frastruktur. Und Afrika und China unterhalten enge wirtschaftliche Verbindungen. Das Risiko, dass das Virus in afrikanische Staaten eingeschleppt wird, ist deshalb hoch. Der Leiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hatte schon am Anfang der Epidemie erklärt: »Unsere größte Sorge ist, dass Covid-19 auf Länder mit schwächeren Gesundheitssystemen übergreift.«

Am Freitag hatte das nigerianische Gesundheitsministerium den ersten Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Bis dahin waren nur je ein Fall in Ägypten und in Algerien registriert, wo die Zahl steigt. Um das Risiko zu vermindern, haben sechs von acht afrikanischen Fluglinien ihre direkten Verbindungen nach China bis auf Weiteres ein...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.