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Kiezverträglich statt luxuriös

Wer in Neukölln bauen will, muss künftig auch bezahlbaren Wohnraum schaffen

  • Von Marie Frank
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Neuköllns Baustadtrat Jochen Biedermann (Grüne) hat sich Großes vorgenommen: »Ich will jede Stellschraube gegen Verdrängung und für mehr sozialen Wohnungsbau nutzen«, kündigte er am Donnerstag im Rathaus Neukölln an. Für das Ziel eines »Kiezverträglichen Wohnungsbaus« hat er deshalb nun das »Neuköllner Modell« entwickelt, das ab sofort gilt und über den Bezirk hinaus Strahlkraft haben könnte.

»Neubauvorhaben sind meist nicht sehr populär«, konstatiert Biedermann. Und das in seinen Augen häufig aus gutem Grund: »Oftmals entstehen hochpreisige Eigentumswohnungen, teure Mietwohnungen oder Mikroappartments.« Das gelte insbesondere für Nachverdichtungen, also Randbebauungen, Lückenschlüsse oder Neubau in Innenhöfen. Da Neukölln aufgrund des Mangels an verfügbaren Flächen auf Nachverdichtung angewiesen sei, sollen dabei künftig statt Luxusbauten mehr bezahlbare Wohnungen entstehen.

Dafür will Biedermann das »Berliner Modell« ausweiten. Das si...


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