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  • Reise
  • Udo Lindenberg und die westfälische Provinz

Hut ab, Udo!

In den Kinos läuft der Film »Lindenberg! Mach Dein Ding« über das Leben des Panik-Rockers. Fans, die der Udo-Werdung live auf die Spur kommen wollen, müssen in die westfälische Provinz.

  • Von Manfred Lädtke
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Soundmaschine streikt. Ausgerechnet vor Europas erstem und einzigen Rock’n’Popmuseum im westfälischen Gronau. »Keine Panik, Leute«, würde jetzt Udo Lindenberg sagen, »highliger« Vater des Deutschrocks und Mitinitiator des Museums. Gut, dass Hanspeter Dickel nicht »Rudi Ratlos« ist. Linke Taste, rechtes Knöpfchen, und los geht der Gedächtnis-Walk durch Lindenbergs Heimatstadt an der niederländischen Grenze.

Mit einem Handwagen voll CDs, alten Fotoalben und einem XXL-Musikrekorder geht der Weg- und Musikgefährte aus Lindenbergs Jugendjahren voran. Zwei Dutzend Fans im Alter zwischen 30 und 60 Jahren sind an diesem Sonntag zum Stadtspaziergang nach Noten auf den Udo-Lindenberg-Platz gekommen. Von einem Hügel blicken die Udonauten auf die rockige Pilgerstätte in der umgebauten Turbinenhalle einer ehemaligen Textilfabrik.

Bis in die frühen 1970er Jahre war Gronau Westfalens Zentrum der Baumwollspinnerei. Seine Nähe zum holländ...


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