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»Er suchte den emotionalen Ausdruck«

Über Umbos Fotografie des Neuen Sehens und sein Bild der Neuen Frau

  • Von Ulrich Domröse
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Herr Domröse, derzeit läuft eine Retrospektive des Fotografen Umbo in der Berlinischen Galerie. Er ist Pionier des Neuen Sehens in den 1920er Jahren. Warum glauben Sie, dass Bilder des Neuen Sehens für den Betrachter heute gleichförmig wirken?

Trotz der Vernichtung von Umbos Archiv durch das Bombardement im Zweiten Weltkrieg auf Berlin überlebten genügend Bilder aus seinen ersten Schaffensjahren. Darunter seine berühmten Frauenporträts aus der Zeit von 1926 bis 1929. Diese Fotografien sind in ihrer Bildsprache sehr ähnlich, denn da fängt sein Nachdenken darüber an, wie er Persönlichkeit mit dem neuen Medium fassen kann. Da diese Arbeiten aber wiederum so einmalig und stark sind, mussten wir darüber nachdenken, in welcher Form sie sich unterscheiden lassen.

Es geht um den neuen Typus Frau, den wir jetzt auch in der Fernsehserie »Babylon Berlin« noch einmal sehen können?

Ja, die sogenannte Neue Frau: Kurzhaarschnitt, neue ...


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