Auf Augenhöhe

»Der gute Sohn«, der neue Roman des preisgekrönten niederländischen Erfolgsautors Rob van Essen, ist leider kein Butterbrot wert

  • Von Stefan Gärtner
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Es ist natürlich nicht wahr, dass Journalisten keine guten Schriftsteller sein können. Jörg Fauser war als Schriftsteller sogar sehr viel besser denn als Journalist (was freilich bedeuten könnte, dass er im Grunde überhaupt gar kein Journalist war), und vom großen Joseph Roth sei hier erst gar nicht angefangen. Beziehungsweise natürlich doch: »Die Mädchen standen in den Fenstern und lasen in Büchern aus der Leihbücherei und aßen Butterbrot.«

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Rob Van Essen: Der gute Sohn.
A. d. Niederl. v. Ulrich Faure. Homunculus, 390 S., geb., 25 €.

Was für ein Satz; ein Satz, der das beglaubigt, was der österreichische Autor Michael Scharang seinem Freund Hermann L. Gremliza nachgerufen hat: »Der Künstler des Worts kennt nur eine Form: den Satz. Es gibt keine größere. Ob der Satz allein bleibt oder sich mit anderen zusammentut...




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