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Kretschmer: »Wir haben das gemeinsam gewollt«

Bei der Verlegung von Nato-Truppen wird auch Sachsen zur Drehscheibe. Die Debatte darüber beschäftigt die Landespolitik

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Michael Kretschmer übt sich im Spagat. Er habe sich »für ein gutes Verhältnis zu Russland eingesetzt«, sagte Sachsens CDU-Regierungschef vorige Woche bei einem Termin in der »Wettiner-Kaserne« der Bundeswehr in Frankenberg. Das ist kaum zu bestreiten: Im Sommer 2019 traf er sich in St. Petersburg mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, was bei etlichen seiner Parteifreunde für heftige Irritationen sorgte. Auch 2020 wolle er »mindestens zweimal« nach Russland reisen, kündigte er jetzt an: nach Moskau und St. Petersburg.

Zugleich aber sitzt Kretschmer nun auf einem Podium zwischen Generälen von Bundeswehr und US-Armee, die über das bevorstehende Manöver »Defender Europe 2020« berichten - eine Übung, die Kretschmers künftige russische Gastgeber als bedrohlich empfinden. »Und trotzdem« verteidige er die Zusammenarbeit in der Nato, sagt Kretschmer und betont, den Militärs als Politiker bewusst Gesellschaft zu leisten. Das Manöve...


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