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Gestatten: Königsmacher

Der israelische Politiker Avigdor Lieberman bleibt nach der dritten Parlamentswahl das Zünglein auf der Waage

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Er ist eine wuchtige Gestalt und ein Politiker, der in Israel, dem Land mit den ständig wechselnden Parteinamen und Spitzenpolitiker noch einen Wiedererkennungseffekt hat: Avigdor Lieberman.

»Ich wähle Liebermann, weil er einer von den Beiden ist, an die ich mich noch erinnern kann«, hatte eine Wählerin im September vergangenen Jahres mit wütendem Unterton gesagt, bevor sie im Wahllokal verschwand. Der andere, an den sie sich erinnert: Benjamin Netanjahu, Regierungschef seit 2009, Chef des rechtskonservativen Likud, aber der sei unwählbar. Lieberman sei wenigstens über die Jahre der Gleiche geblieben, seiner Partei und ihrem Namen treu.

Drei Mal wurde nun innerhalb eines Jahres ein Parlament gewählt; dreimal schaffte es Liebermans Partei, Jisrael Beitenu (»Unser Haus Israel«), mit jeweils sechs oder sieben von 120 Sitzen zum Zünglein auf der Waage zu werden.

Warum? Zwar ist tatsächlich auf den ersten Blick bei Jisrael Be...


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