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Der Wächter des Genoms

Von Iris Rapoport , Boston und Berlin

  • Von Iris Rapoport
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Unsere Gene haben einen Schutzengel. Den brauchen sie auch dringend. Zwar ist unsere Erbinformation einem sehr stabilen Molekül anvertraut. Aber wenn kosmische Strahlung auf die DNA oder auch nur UV-Licht einprasselt, kann es bei den ungeheuer langen Molekülen schon mal zu Strangbrüchen oder anderen Veränderungen kommen. Auch die allgegenwärtige oxidative Bedrohung, die von unserem eigenem Stoffwechsel ausgeht, führt ständig zu Veränderungen. Da kommen bei den rund drei Milliarden Basenpaaren unseres Genoms schnell mehrere zehntausend Defekte pro Tag zusammen. Die sind natürlich unerwünscht. Deshalb ist es gut, dass da ein Schutzengel wacht.

Der ist ein Protein mit dem nichtssagenden Namen p53. Wie häufig bei Proteinen, ist es schlicht nach seiner Größe benannt. So verrät der Name zwar, dass das Protein eine Molekülmasse von 53 kDa besitzt (1 Da entspricht 1/12 der Masse eines Kohlenstoffatoms des Isotops...


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