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Rom, geschlossene Stadt

Unterricht beim Virus: Ein Bericht aus der Villa Massimo

  • Von Peter Wawerzinek
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Das wirkt alles wie einem dystopischen Film entnommen.

Villa Massimo, Rom. Eine gute Adresse für Leute wie mich, die einfach so weg sein können von zu Hause. Hier gibt es Stipendien für Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland. Von den letzten sechs Jahren habe ich vier außerhalb von Berlin zugebracht, um an verschiedenen Orten Stadtschreiber zu sein. Ich komme mit ständig wechselnden, provisorisch eingerichteten Lebenssituationen bestens zurecht. Brauche den Literaturbetrieb nicht. Verzichte auf all diese Treffen, Banketts, Tagungen, Feste, Stammtische, Sitzungen und Verlagsveranstaltungen, die der Vernetzung dienen. Kann nicht jammern oder von meinen nächsten Romanprojekten plappern, nur um an Fördertöpfe zu gelangen. Möchte nicht ins Blickfeld von Preisjurys und Vergabegremien geraten. Aus den Augen, aus dem Verteiler gefallen. Als gäbe es mich nicht, lebe ich abseits stehend, und bin so glücklich damit. Auf die Idee, mich nach Rom zu berufen, ist Ingo Schulze gekommen. Ihm verdanken ...


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