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Urnengang auf der Kippe

Abschluss der französischen Kommunalwahl wegen Corona-Epidemie höchst zweifelhaft

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die verhängten Maßnahmen sind drastisch: Um die weitere Ausbreitung in Frankreich zu bremsen und die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich zu verringern, hat die Regierung Maßnahmen zur Einschränkung jeglicher Kontakte erlassen. Diese könnten dazu führen, dass der zweite Wahlgang abgesagt wird. Offen ist, ob bei einer Vertagung die Ergebnisse des ersten Wahlgangs erhalten bleiben und nur bis zum neuen Termin »eingefroren« werden, oder ob sie verfallen und ganz neu gewählt werden muss. Beim ersten Wahlgang lag die Beteiligung wegen der Furcht vor einer Ansteckung bei nur 44 Prozent - ein Negativrekord in der seit 1958 bestehenden Fünften Republik dar.

Eine große Zahl von Bürgermeistern in den kleinen Städten und Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern, die den größten Teil der insgesamt 36 000 Kommunen des Landes bilden, wurden gleich im ersten Wahlgang wiedergewählt. In den größeren Städten konnte die Partei der Grünen einen starke...


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