Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Richtig abgesichert mit dem Fahrrad unterwegs

Diese Versicherungen brauchen Radler

  • Von Bianca Boss, Bund der Versicherten (BdV)
  • Lesedauer: 2 Min.

Eine private Haftpflichtversicherung sollte auf jeden Fall bestehen. Zudem lohnt ein prüfender Blick auf die Hausratversicherung. Viele elektrounterstützte Fahrräder können mit speziellem Versicherungsschutz abgesichert werden.

Wer mit dem Fahrrad einen Unfall verursacht und dabei eine andere Person schädigt, muss für die Folgekosten aufkommen. Insbesondere bei Personenschäden können diese den finanziellen Ruin bedeuten. Unverzichtbar ist daher die Privathaftpflichtversicherung. Sie übernimmt die Aufwendungen zur Freistellung des Versicherungsnehmers und wehrt zudem unberechtigte Ansprüche ab. Für Beschädigungen oder den Verlust des Fahrrads kommt die Hausratversicherung auf, wenn diese durch Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser oder Einbruchdiebstahl verursacht wurden. Letzterer liegt etwa dann vor, wenn das Rad nach einem widerrechtlichen Eindringen in einen verschlossenen Raum gestohlen wurde.

Ein einfacher Diebstahl ist nur bei wenigen Hausrattarifen beitragsfrei mitversichert. Um einen solchen handelt es sich, wenn das Rad an einer Laterne oder einem Fahrradständer vorm Haus angeschlossen war. Wer unsicher ist, ob die eigene Police das auch absichert, sollte in seinen Vertrag schauen. Ist das nicht der Fall, kann das Risiko gegen einen Beitragszuschlag eingeschlossen werden. Empfehlenswert ist das insbesondere bei hochwertigen Fahrrädern.

Die Hausratversicherung bietet übrigens keinen Schutz für leistungsstarke E-Bikes und Pedelecs. Einige von ihnen sind einem Kleinkraftrad gleichgestellt, unterliegen der Versicherungspflicht und benötigen ein entsprechendes Kennzeichen.

E-Scooter mit einer Geschwindigkeit bis maximal 20 km/h sind seit Mitte 2019 für den Straßenverkehr zugelassen. Sie müssen eine allgemeine Betriebserlaubnis haben und durch eine Versicherungsplakette eine bestehende Haftpflichtversicherung nachweisen. Die gibt es bei vielen Kfz-Versicherern. Die Gültigkeit beginnt jeweils am 1. März eines Jahres und läuft bis Ende Februar des Folgejahres.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln