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Der Filmemacher Philip Gröning will das in diesem Jahr aus bekannten Gründen nicht stattfindende Münchner Oktoberfest erlebbar machen. »In der virtuellen Realität sollen die Zuschauer durch geisterhaft leere Festzelte wandern, untermalt von einer speziellen Tonlandschaft«, erfuhr dpa vom Film-Fernseh-Fonds Bayern. Mit dem Projekt »Oktoberfest Phantom« soll also keineswegs ein virtueller Ersatz für das Volksfest entstehen, sondern, ganz im Gegenteil, ein virtueller Ersatz für das real ausfallende Volksfest. Wer das Oktoberfest bisher nicht real besuchte - zum Beispiel wegen der real vorhandenen Menschenmassen -, kann nun endlich virtuell hin - wegen der virtuell nicht vorhandenen Menschenmassen. Und wer es bisher nicht vermisste, wenn es stattfand, kann es nun endlich vermissen, wenn es nicht stattfindet. An die Stelle der gefühlten Leere angesichts der realen Fülle der Wiesn tritt somit die reale Fülle von Gefühl angesichts von deren virtueller Leere. Alles klar? rst

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