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  • Politik
  • Spannungen zwischen USA und China

USA entsenden Flugzeugträger zu Militärübung in Südchinesisches Meer

Zuvor gabe es chinesische Manövern im Seegebiet

  • Lesedauer: 2 Min.
Der US-amerikanische Flugzeugträger «USS Ronald Reagan» wird nach einer gemeinsamen Übung mit dem südkoreanischen Militär in den Hafen von Busan geschleppt.
Der US-amerikanische Flugzeugträger «USS Ronald Reagan» wird nach einer gemeinsamen Übung mit dem südkoreanischen Militär in den Hafen von Busan geschleppt.

Tokio. Nach der Kritik der USA an Pekings Militärübungen rund um eine Inselgruppe im Südchinesischen Meer hat die US-Marine ein eigenes Manöver in dem Seegebiet abgehalten. Mit der Übung der beiden Flugzeugträger »USS Nimitz« und »USS Ronald Reagan« solle ein Zeichen »für einen freien und offenen Indopazifik« gesetzt werden, sagte ein US-Marinesprecher am Samstag. Die US-Regierung verteidige das Recht aller Nationen auf einen freien Schiffs- und Flugverkehr gemäß internationalem Recht.

Das US-Verteidigungsministerium hatte die chinesischen Militärübungen im Südchinesischen Meer am Donnerstag als Bedrohung für die Stabilität in der Region angeprangert. Das Pentagon zeigte sich »besorgt« über die am Mittwoch begonnenen Manöver an den Paracel-Inseln.

China und andere an das Südchinesische Meer angrenzende Staaten erheben rivalisierende Gebietsansprüche in dem Seegebiet. China beansprucht praktisch das gesamte Südchinesische Meer für sich. Auf die Paracel-Inseln erheben auch Taiwan und Vietnam Anspruch.

China wies die Kritik der USA am Freitag zurück und verwies auf seine »territoriale Souveränität«. Die Regierung in Peking ist ihrerseits verärgert über die Einsätze von US-Kriegsschiffen in dem Seegebiet und warnt vor dem Risiko einer militärischen Eskalation.

Die Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer sind eines von vielen Themen, welches das Verhältnis zwischen den USA und China stark belasten. Angespannt sind die Beziehungen unter anderem auch wegen Handelsstreitigkeiten, Auseinandersetzungen um den Umgang mit der Corona-Pandemie sowie wegen der chinesischen Eingriffe in die Autonomierechte der Sonderverwaltungszone Hongkong. AFP/nd

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