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Shoah-Überlebende fordern von Facebook mehr Einsatz gegen Holocaust-Leugnung

Online-Kampagne: Leugnung der Wahrheit ist »Hassrede«

  • Lesedauer: 1 Min.
Hassrede: Shoah-Überlebende fordern von Facebook mehr Einsatz gegen Holocaust-Leugnung

Tel Aviv. Holocaust-Überlebende fordern Facebook auf, Beiträge auf der Plattform zu löschen, die den nationalsozialistischen Völkermord an der jüdischen Bevölkerung Europas leugnen. Die Claims Conference, ein Zusammenschluss jüdischer Organisationen, startete am Mittwoch eine entsprechende Online-Kampagne.

In Videobotschaften auf sozialen Netzwerken rufen Holocaust-Überlebende demnach Facebook-Chef Mark Zuckerberg zum Handeln auf. »Ihr Leiden/ihren Verlust zu leugnen, ist Hassrede«, schrieb die Claims Conference bei Twitter. »Es gibt kein Leugnen, der Holocaust war real«, sagt der Überlebende Pinchas Gutter in einem dazugestellten Video.

Dem Holocaust fielen etwa sechs Millionen Menschen zum Opfer. In Polen wurden rund 90 Prozent der Menschen jüdischen Glaubens umgebracht, in anderen europäischen Ländern wie in Ungarn oder den Niederlanden mehr als 70 Prozent. dpa/nd

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