Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Traditionalisten

Unten Links

  • Lesedauer: 1 Min.

Es sind äußerst grausige Zeiten für Traditionalisten. Das Urlaubskonzept »Wir fahren seit 30 Jahren zu Kostas auf Patmos« lässt sich dieses Jahr höchstens noch mit einer Reihe glücklicher Zufälle umsetzen. Denn der Corona-Ausbruch lauert hier und lauert da. Wo er dann tatsächlich geschieht, kann man vorher nicht wissen. Entweder kommt man nicht rein oder nicht raus, oder man bleibt anschließend zwei Wochen zu Haus. Und was sich reimt, ist richtig. Auch bedeutet die berechtigte Forderung nach umsichtigem Verhalten ganz neue Maßstäbe für die Volksvertreter. Früher war klar: Großwildjagd, Kinderarbeit, Menschenhandel und Diktaturen sind Gründe, gewisse Gegenden zu meiden. Doch vor nicht allzu langer Zeit musste sich ein Berliner Bezirksbürgermeister rechtfertigen, weil er nach Schweden gefahren war. »Ballermann für Studienräte« nannte der »Spiegel« treffend das Urlaubsziel, wo man so lange einfach hoffte, dass es mit dem Virus nicht so schlimm werde. Ich hoffe derzeit auf Vernunft in Österreich. Aber dieser Wunsch ist eigentlich ein Himmelfahrtskommando. Traditionell.nic

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln