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Rätselei beim Racketlon

Freizeitsport in Coronazeiten: Großer Elan, kleine Ecken

Von ⋌Mike Mlynar

Auch Freizeitsportler*innen gehen die Coronazeiten auf den Geist. Zwar lässt sich im Freien unentwegt laufen, schwimmen und Rad fahren, aber das macht auf Dauer nicht alle selig. Zum einen diese Akteure selbst nicht, zum anderen vor allem die vielen anderen nicht, die auf ganz andere Sportarten stehen. Denken wir allein an die Zehntausenden Freizeit-Fußballteams von den G-Junioren (»Bambini U7«) bis hoch zu den 50+-Senioren, von der unübersehbaren Schar der Schul-, Firmen- und Kiez-Kicker gar nicht zu reden.

Manche Bewegungsfans drängte die Corona-Spielsperre aber auch dahin, sich mal anderweitig auszuprobieren. Erst vielleicht mehr aus Jux, dann nicht selten mit wachsender Begeisterung. Es braucht da mitunter nur zwei, drei Leute, die das ins Rollen bringen, so wie es in der Nachbargemeinde des Autors mit Racketlon passierte. »Racket« ist das englische Wort für Tennisschläger, und die Endung »-lon« ist wie auch bei Triathlon dem griechischen ãthlon (Athlet) entlehnt. Will heißen: Racketlon ist ein Mehrkampf in vier Sportarten, die sich eines Schlägers bedienen, nämlich Tischtennis, Badminton Squash und Tennis.

Ariane und Bea, Christian, Dennis, Erwin und Frank hatten sich zu einem Racketlon-Turnier verabredet. Alle vier Disziplinen fanden an einem Wochenende unter freiem Himmel statt, dezentral in drei Dörfern. Sportlich ging alles klar, nur bei der Wettkampfauswertung haperte es etwas. Offiziell hieß es am Ende, zwei Teilnehmer*innen hätten die volle Punktzahl. Darüber, wer die beiden waren, konnten die Fans in den drei Dörfern dann aber noch eine Weile spekulieren. Manche sagten, Ariane und Christian, andere Bea und Frank, wieder andere meinten, Frank und Ariane oder auch Bea und Erwin, ebenso war von Dennis und Ariane zu hören. Letztlich stellte sich heraus, dass bei genau einer dieser fünf Annahmen beide Namen falsch waren und bei den vier anderen Annahmen jeweils genau ein Name zutraf. Welche beiden Teilnehmer*innen hatten die volle Punktzahl geschafft? Mike Mlynar

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