Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Es brodelt im Pazifik

Alexander Isele fürchtet eine gefährliche Aufrüstungsspirale

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: 1 Min.
Wettrüsten: Es brodelt im Pazifik

Die Erklärung, die gerade aus Taipeh kam, dass Taiwan keinerlei Interesse an einem Wettrüsten mit China hat, mag nett gemeint sein. Solche oder ähnliche wohlklingende Verlautbarungen sind regelmäßig aus Hauptstädten in der Region zu vernehmen. Die Realität im Pazifikraum ist längst eine andere. Das Aufrüsten ist in vollem Gange. Und Taiwans 1,5 Milliarden Euro umfassende Waffenbestellung in den USA ist nur eines von vielen derartigen Projekten, mit denen die Anrainerstaaten des größten Weltmeeres die sicherheitspolitische Lage instabiler und explosiver machen.

Im Zentrum des Rüstungswettlaufs steht der Konflikt zwischen den USA und China. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wird die Vormachtstellung der USA im pazifischen Raum ernsthaft in Frage gestellt. Doch die Weltmacht will auch fernab der eigenen Küste nicht das Feld räumen. China macht es Washington allerdings auch leicht, sich in Ost-, Süd- und Südostasien als Schutzpatron aufzuspielen. Pekings maritime Aufrüstung geht einher mit aggressiv vorgetragenen Gebietsansprüchen. Jeder Zwischenfall kann eine gefährliche Kettenreaktion auslösen, zu einem oder mehreren Kriegen führen. Um das zu verhindern, bedarf es eines Abkommens zur Abrüstung. Doch das ist in der Region noch immer kein Thema.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln