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Pakt der Sternenkrieger

Peter Steiniger zu sehr hochfliegenden Plänen der Nato-Staaten

  • Von Peter Steiniger
  • Lesedauer: 1 Min.
Nato: Pakt der Sternenkrieger

Zu Land, zu Luft und auf See war einmal: Neben Klimawandel, Corona und Schurkenstaaten will die Nato nun auch kosmische Bedrohungen bekämpfen. Auf ihrer Videokonferenz werden die Minister der 30 Mitgliedsstaaten des US-gelenkten Bündnisses den Aufbau eines Space Center im rheinland-pfälzischen Ramstein unter Dach und Fach bringen. Dass sie einer jederzeit möglichen Alien-Invasion nichts entgegenzusetzen haben, ist ihnen bewusst. Doch einem vermeintlichen Todesstern irdischer Mächte wie Russland und China will der Pakt seine Vorherrschaft im All entgegensetzen.

Fliegerisches Know-how ist in Ramstein vorhanden. Über den dortigen US-Stützpunkt laufen auch die Daten für völkerrechtswidrige Drohnenangriffe. Dass hier nun direkt neben dem Nato-Luftwaffenoberkommando die Weltraumüberwachung angesiedelt wird, ist Ausdruck ihrer Strategie. Mit dieser Aufrüstung im All kehrt der kalte Krieg in die Kälte zurück - wie zu Zeiten von Ronald Reagan. Geld ist da: Nato-Mitglieder wie Deutschland haben ja ihre Ausgaben auf Wunsch eines Möchtegern-Friedensnobelpreisträgers erhöht. Das ist nicht nur angesichts des Absturzes vieler im Zeichen der Coronakrise pervers. Schließlich gibt es hier unten mehr als genug Menschheitsprobleme zu lösen. Aber ein Teil ihrer Lösung ist die Nato nicht.

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