Werbung

Homeoffice

Unten Links

Was würden Sie vermuten, wenn Sie beobachten würden, dass ein nicht mehr ganz junger, untersetzter, fast glatzköpfiger Mann, der aussieht wie Olaf Scholz, einen Sack voller Geld aus dem Finanzministerium in seinen Dienstwagen schleppt und davonfährt? Keine falschen Vorverurteilungen bitte - der Finanzminister begibt sich zweifelsohne ins Homeoffice und nimmt Arbeit mit nach Hause. Ganz ähnlich tut es jedenfalls Heiko Maas. Der schlaue Diplomatenfuchs weiß, dass zerknautsches Gesicht vor Blümchentapete im Videochat eher wie ein Erpresserfilmchen wirkt, und deshalb nimmt er, wenn er in Quarantäne geht, immer ein paar bunte Fahnen mit. Denn zerknautschtes Gesicht vor Staatsflagge - das ist großes Kino, wie schon Joschka Fischer demonstriert hat. Wenn Sie also demnächst Zeuge werden sollten, wie Ernährungsministerin Klöckner eine Kiste Bier trägt, Innenminister Seehofer ein paar Packungen Pfefferspray kauft oder Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer mit Waffe nach Hause spaziert - es ist nichts anderes als die reine, aufopfernde Pflichterfüllung. wh

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln