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Rund 14 Prozent der Deutschen sind überbelastet

hohe investition in wohnkosten

13,9 Prozent der Deutschen sind durch die Wohnkosten überbelastet. Im EU-Durchschnitt sind es lediglich 9,3 Prozent. Dies geht aus einer Infografik von Kryptoszene.de hervor. Zwar setzt nicht zuletzt die Mietpreisentwicklung immer mehr Bundesbürgern zu - doch im Gegenzug profitieren jene, die in Immobilien oder Immobilien Aktien investiert haben.

Obgleich die Deutschen überdurchschnittlich häufig durch Wohnkosten überlastet sind, sticht Griechenland besonders hervor. Hier sind 36,2 Prozent von den Wohnkosten überbelastet. Auf dem zweiten Platz des Rankings landet Bulgarien, gefolgt von Dänemark und Deutschland.

Die Deutschen geben rund 35,6 Prozent des verfügbaren Einkommens für den Bereich Wohnen, Energie und Instandhaltung aus. Hierbei handelt es sich um den mit Abstand größten Einzelposten. Insbesondere in den Ballungszentren der alten Bundesländer fließen hohe Teile des Einkommens in den Wohnbereich. So geben die Menschen in München im Mittel 29,5 Prozent ihres Einkommens für die Miete aus.

Statistiken zufolge kletterte die Notierung des Wohnungsmietindizes seit dem Juni 2018 von 103,9 auf 106,9 Punkte. Ungeachtet der Corona-Krise setzt sich der Trend hin zu steigenden Mieten fort.

Wie ein Blick auf die Kursentwicklung ausgewählter Aktien zeigt, profitierten Immobilienkonzerne zuletzt stark von dem Trend. Der Börsenwert von Deutsche Wohnen beispielsweise stieg binnen 365 Tagen um 26,9 Prozent nach oben. Der DAX-Mitbewerber, der Wohnungskonzern Vonovia, legte ebenfalls 15,9 Prozent zu - und dies wohlgemerkt, während der DAX rund 10 Prozent an Wert einbüßte.

»Ungeachtet der Marktwidrigkeiten im Angesicht der Corona-Krise stiegen die Immobilienpreise zuletzt weiterhin an«, stellte der Analyst von Kryptoszene Raphael Lulay fest. »Anleger konnten hiervon erheblich profitieren, ganz im Gegensatz zu jenen, die aufgrund steigender Preise zunehmend unter der Entwicklung leiden.«

Verhältnismäßig entspannt stehe es um die Lage in den neuen Bundesländern, so der Analyst Raphael Lulay. Hier würden im entsprechenden Analysezeitraum die Wohnkosten bei den Gesamtausgaben deutlich geringer ins Gewicht fallen. www.kryptoszene.de/nd

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