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Zahlen & Fakten

Wenige Frauen in den Vorständen

Der Frauenanteil in den Vorständen deutscher Großkonzerne macht einer Studie zufolge nur langsam Fortschritte. Von 681 Vorstandsmitgliedern in den 160 wichtigsten börsennotierten Unternehmen seien nur 78 weiblich. Das berichtete die Prüfungs- und Beratungsstelle EY. Das seien acht mehr als vor einem Jahr. Die Frauenquote bei den Dax-, MDax- und SDax-Firmen steigt damit auf 11,5 (2019: 10,2) Prozent. Nur sechs der Unternehmen hätten aber eine Frau an der Spitze. Am 1. Mai übernimmt beim Pharmakonzern Merck Belén Garijo als erste Frau den alleinigen Chefposten bei einem der 30 Dax-Konzerne.

Die Bundesregierung hatte zu Jahresbeginn eine Frauenquote für börsennotierte und paritätisch mitbestimmte Unternehmen auf den Weg gebracht. Sofern ihr Vorstand mindestens aus vier Mitgliedern besteht, muss eines davon weiblich sein. Davon seien rund 70 Großkonzerne betroffen.

Im öffentlichen Dienst wenig Unterstützung

Jeder dritte Beschäftigte im öffentlichen Dienst, der sich wünscht, im Homeoffice zu arbeiten, beklagt einer Umfrage zufolge fehlende Unterstützung durch den Arbeitgeber. Insgesamt 30 Prozent der Beschäftigten des Staates haben danach den Wunsch, im Homeoffice zu arbeiten, wie das »RedaktionsNetzwerk Deutschland« berichtete. 22 Prozent täten dies bereits.

Der DGB hatte in den vergangenen Monaten 1400 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zu Homeoffice befragt. 32 Prozent gaben an, in geringem Maß (21 Prozent) oder gar keine (11 Prozent) Unterstützung zu erhalten.

Die Umfrage ergab auch, dass die Nutzung privater Arbeitsmittel im Homeoffice die Regel ist. 51 Prozent nutzt private Arbeitsmittel.

Wer Job verliert, soll neue Zwischenlösung suchen

Wer seinen Job verloren hat, kann sich eine Zwischenlösung suchen, die nichts mit den bisherigen Tätigkeiten zu tun hat, sagt Cordula Nussbaum, Psychologin und Coachin. Sie rät aber trotzdem, im Thema zu bleiben, indem man Netzwerke nutzt oder ehemalige Kontakte aufleben lässt. »Satteln Sie nicht gleich um«, warnt sie, »halten Sie den Fuß in der Tür.« Es könne sinnvoll sein, sich selbst eine Deadline zu setzen, bis zu der man den Alternativjob machen will. Ob eine Interimslösung notwendig ist, hänge neben dem Finanziellen vom eigenen Angstpegel und vom Sicherheitsbedürfnis ab. Agenturen/nd

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