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Mit Erfolg geteilt

Insgesamt 84 396,65 Euro wurden bei der nd-Soliaktion »Teilen macht satt« gespendet

  • Von Katja Neuendorf, SODI
  • Lesedauer: 2 Min.
Die nd-Soliaktion ist zu Ende. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Die nd-Soliaktion ist zu Ende. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Kaum zu glauben, aber der Erfolg der nd-Soliaktion 2020/2021 »Teilen macht satt« übertraf erneut alle Erwartungen: Mit insgesamt 84 396,65 Euro haben die Leser*innen des »nd« benachteiligte Menschen im Südlichen Afrika und in Vietnam konsequent unterstützt. INKOTA, Weltfriedensdienst und SODI sowie unsere lokalen Partnerorganisationen bedanken sich bei allen Spender*innen ganz herzlich!

Erste Reaktionen zeigen, wie sinnvoll Ihre Unterstützung unserer Projekte für souveräne Ernährung, für ökologische Lösungen gegen die Klimakrise und für gesellschaftliche Veränderungen durch politische Teilhabe aller ist.

Verantwortung teilen

»Endlich kann ich mit einem kleinen Traktor direkt an das Feld heranfahren und meine Ernte ganz alleine transportieren«, sagt Lai Thi Hai. Jahrelang musste die Kleinbäuerin aus Tan Loi ihre Nachbarn einspannen, um die Ernte nach Hause zu transportieren. Zu schmal und zu steil war der Pfad, den sie mit ihrer Schultertrage zwischen Feld und Haus zurücklegen musste. Anderen Bewohner*innen im Dorf ging es ähnlich. Zusammen mit der INKOTA-Partnerorganisation DWC haben sie den Bau ihrer eigenen Straße nun als eines von mehreren lokalen Kleinprojekten selbstorganisiert umgesetzt. »Eine riesige Erleichterung!«, sagt Lai Thi Hai.

Wissen teilen

Im Waldgarten in der Trockensavanne von Simbabwe lernen die Kleinbäuerinnen und -bauern voneinander, wie sie mit Agrarökologie ihre ausgelaugten Felder widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise machen können. Die Partnerorganisation des Weltfriedensdienstes zeigt Wege, die Felder wieder fruchtbar zu machen. »Mit den Spenden aus Deutschland können wir langfristig arbeiten und Familien aus chronischer Armut und Hunger herausholen«, freut sich Julious Piti aus Simbabwe.

Erfahrung teilen

Nur wer die Zusammenhänge zwischen Umwelt, Klima und Landwirtschaft versteht, kann nachhaltige Lösungen schaffen. Länderübergreifend erlangen die Menschen im Südlichen Afrika durch Agrarökologie und Umweltwissen Fähigkeiten, um auf die negativen Folgen der Klimakrise zu reagieren. »2021 wollen wir unser Lernmodul für Agrarökologie finalisieren und weitere Trainings mit Schüler*innen sowie Kleinbäuerinnen und Kleinbauern durchführen«, sagt Sophia Nuuyuni, Umweltpädagogin bei der namibischen Partnerorganisation von SODI.

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