»Kirkuk - das ist erst der Anfang«

Die Kurden in Nordirak halten trotz des zunehmenden Drucks an einem Referendum fest

Karin Leukefeld, Sulaimanija

Über dem Kurdengebiet in Nordirak ziehen sich dunkle Wolken zusammen. Die Türkei droht einzumarschieren. Wegen der PKK, heißt es. Doch es geht auch um ein Referendum, das Ankara zutiefst missfällt.

Die Aufgabe von Kadir Asis ist so kompliziert wie die Bezeichnung seines Amtes. Der Mann aus Sulaimanija ist »Beauftragter der Präsidentschaft der Region Kurdistan für die Weiterverfolgung des Artikels 140 der irakischen Verfassung«. So steht es auf seiner Visitenkarte. Jener Artikel 140 sieht vor, dass in strittigen Fragen Entscheidungen durch ein Referendum herbeigeführt werden können. Premiere sollte im November 2007 eine Volksbefragung in Kirkuk sein: Die Bewohner sollten darüber abstimmen, ob ihre Stadt den kurdischen Provinzen Nord-iraks zugeschlagen werden soll.

Doch der Artikel 140 wird von der arabischen Bevölkerung Iraks rigoros abgelehnt. Der Verfassung stimmten sie im Oktober 2005 nur zu, weil man versprochen hatte, den umstrittene...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 584 Wörter (4037 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.