Werbung

Angst vorm Hauptgewinn

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Was passiert, wenn Musharrafs Notbremse nicht hält, fragte sich die »Washington Post« und bezog die Angst vor allem auf die rund 50 Nuklearwaffen, die Pakistans Streitkräfte an (vermutlich) sechs Standorten lagern. Bereits jetzt gibt es zahlreiche Anzeichen dafür, dass die Armee zerfällt – oder, was noch schlimmer ist, zu den Islamisten überläuft. Die USA, so die Botschaft der »Post«, würden es nicht zulassen, dass islamistische Fanatiker ihren seit Langem ersehnten Hauptgewinn – also d i e Bombe – einsacken. Also haben US-Dienste und Spezialeinheiten seit einiger Zeit schon den Befehl, die Nuklearwaffen – im besten Fall mit der, im ungünstigsten Fall auch gegen die pakistanische Armeeführung – sicherzustellen.

Mal abgesehen von den Risiken einer solchen Operation – einmal mehr zeigt sich in diesem Fall der Wahnsinn von ungehinderter Nuklearrüstung. Die der Westen letztlich durch sein Vorbild und durch allzu regionalpolitisch-pragmatische Beihilfe ermöglicht hat. Der »Vater« der pakistanischen Bombe, Abdul Qadeer Khan, sammelte sein Wissen in Westeuropa, dort und in China erwarben Pakistans Größenwahnsinnige allerlei Ausrüstungen und Trägermittel. Deutschland, das angeblich alles tut, um Proliferation einzudämmen, ist noch immer nicht bereit, seine Militärhilfe einzustellen. Stattdessen lässt man sich lieber in Bushs Anti-Iran-Kampagne einspannen. Glaubwürdige Politik sieht anders aus.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen