Olaf Standke 18.12.2007 /

Statistisch ist die Welt friedlicher

Hamburger Konfliktforscher: 2007 weniger, aber auch neue Kriege

Nach Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) an der Universität Hamburg wurden im Jahr 2007 weltweit 42 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt – die wenigsten seit 1993.

Die AKUF-Wissenschaftler führen eine Statistik über alle Kriege seit 1945, bewaffnete Konflikte werden seit 1993 erfasst. Entsprechend ihrer Definition (siehe Lexikon) fand das Kriegsgeschehen vor 15 Jahren mit weltweit 55 Brandherden seinen Höhepunkt. Seitdem sei diese Zahl »relativ kontinuierlich zurückgegangen und erreichte 2007 mit 42 ihren niedrigsten Stand«, heißt es in ihrem gestern vorgelegten jüngsten Bericht. Eine Reihe von Großkonflikten weise eindeutig Deeskalationstendenzen auf, meint auch Wolfgang Zellner vom Hamburger Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Das »Konfliktbarometer« des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung bestätigt diesen Trend ebenfalls.

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