René Heilig 18.12.2007 / Titel

Kirchen gegen Geschäft mit Krieg

Kritik am Anstieg des deutschen Rüstungsexports – mehr Transparenz gefordert

Die beiden großen Kirchen in Deutschland kritisieren die Bundesregierung, denn: »Ungeachtet aller Schwankungen auf dem Weltrüstungsmarkt entwickelt sich der deutsche Rüstungsexport stetig aufwärts.«

Von den insgesamt 328 weltweit beobachteten Konflikten betrachten die Politikwissenschaftler des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung 31 als »hochgewaltsam«. So steht es im »Conflict-Barometer 2007«, das am Montag veröffentlicht wurde. Jeweils zwei Kriege werden in Afrika, Asien und Ozeanien sowie im Vorderen und Mittleren Orient ausgetragen. Abermals genannt sind Afghanistan, Irak und die Darfur-Region.

Passend dazu veröffentlichte die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) ebenfalls gestern mit ihrem »Rüstungsexportbericht 2006« Ansichten über Ursachen des kollektiven Mordens. 2006, so ist dort nachzulesen, haben die Genehmigungen für deutsche Rüstungsausfuhren einen Wert von 7,7 Milliarden Euro erreicht. 2005 und 2006 standen noch 6,2 Milliarden Euro in den Exportbüchern. Gemessen an den im vergangenen Jahr genehmigten Exporten war Deutschland der größte Verkäufer von Waffen und Militärgerät in der...

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