Das USA-Folterlabor Guantanamo

Vor sechs Jahren wurden die ersten Gefangenen des »Antiterrorkriegs« eingeflogen

Von Max Böhnel, New York

Seit dem 11. Januar 2002 haben die USA rund 800 Menschen auf ihrem Stützpunkt Guantanamo inhaftiert – ohne Anklage, ohne Aussicht auf einen fairen Prozess und ohne Schutz vor Folter oder unmenschlicher Behandlung.

Die jüngste der Pentagon-Mitteilungen in Sachen Guantanamo trägt die Nummer 1443-07 und ist auf den 28. Dezember 2007 datiert. Zehn Häftlinge würden »nach einer sorgfältigen Überprüfung« nach Saudi-Arabien überstellt, heißt es darin, »mehr als 60 Häftlinge in Guantanamo« würden irgendwann freigelassen. Zur Zeit befänden sich »ungefähr 275 Gefangene« in dem Lager, schließt die Mitteilung kryptisch. Genaue Angaben, geschweige denn die Nennung von Namen, unterlässt das Pentagon auf seiner Webseite. Mindestens 281 Männer befinden sich nach einer Zählung des britischen Journalisten Andy Worthington heute noch in den käfigartigen Zellen von Guantanamo. Amnesty International spricht sogar von 430 Gefangenen.

Am 11. Januar 2002, ...

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