Ohne Absicherung droht Armut

Rentenexperte fordert Beitragspflicht für Selbstständige

Eine Beitragspflicht für Selbstständige schlug kürzlich der Renten-Experte Herbert Rische vor. Er wolle eine drohende Altersarmut vermeiden, sagte der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund. Dabei denke er nicht an Ärzte oder Rechtsanwälte, sondern an diejenigen, denen die Versicherung bisher freigestellt ist. Immer mehr Menschen verdienten in neuen Formen von selbstständiger Tätigkeit ihren Lebensunterhalt und zahlten deshalb nicht in die Sozialsysteme ein. Die Fragen an Herbert Rische stellte Silvia Ottow.

ND: Warum droht den »neuen Selbstständigen« die Altersarmut?
Rische: In Deutschland sind Selbstständige nur in Ausnahmefällen in der gesetzlichen Rentenversicherung oder in anderen Sicherungseinrichtungen pflichtversichert. Die Mehrzahl aller Selbstständigen ist gesetzlich nicht verpflichtet, für das Alter vorzusorgen. Deshalb weisen die Versicherungsbiographien von Personen, die mehr oder weniger lange Zeit ihres Erwerbslebens als Selbstständige tätig waren, häufig Lücken auf. Daraus folgen im Alter Sicherungsdefizite, sofern die Betroffenen nicht freiwillig ausreichende Altersvorsorge betreiben.

Wie wollen Sie die gut versorgten Selbstständigen von den schlecht versorgten trennen?
Wie in praktisch allen anderen Ländern Europas sollten auch bei uns alle Erwerbstätigen – gleich ob abhängig Beschäftigte oder Selbstständige – obligatorisch in einem Altersicherungssystem gesichert sein. Für einen kleinen Teil der Selbstständig...

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