In Kerepes stand die Schulklassenfrage

Für Roma-Kinder wurde Unterricht beschränkt

  • Von Gábor Kerényi, Budapest
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Geehrte Eltern! Ihr Kind wird die Schule jeden Montag und jeden Mittwoch besuchen.« Dieser schlichte Satz steht im Mitteilungsheft mehrerer Kinder, Bürger des EU-Mitglieds Ungarn. Niedergeschrieben wurde er von der Lehrerin der Kinder, denen es seit September 2007 lediglich zweimal wöchentlich erlaubt ist, die Pflichtschule zu besuchen.

Die Gemeinde heißt Kerepes und liegt nicht einmal zehn Kilometer nordöstlich der ungarischen Hauptstadt Budapest. Ihr Bürgermeister ist der radikalen Rechten zuzurechnen. Seine öffentlichen Äußerungen wimmeln von Hetztiraden, mal gegen Juden, mal gegen Roma und überhaupt so ziemlich alle Menschenkinder, die er nicht für echte Magyaren hält.

Kerepes machte schon im vergangenen Dezember von sich reden, als in der Gemeinde eine Demonstration unter der Parole »Für das friedliche Nebeneinanderleben und für die Sicherheit unserer Kinder« organisiert wurde. Auf gut Ungarisch richtete sie sich gegen die sogenannte Zigeunerkriminalität. Die im vergangenen Oktober gegründete rechtsradikale paramilitärische Ungarische Garde war bei der Demonstration an vorderster Front dabei.

Der neue Skandal in Kerepes wurde von der »Stiftung Chancen für Kinder in benachteiligter Lage« aufgedeckt. Nach Informationen der Stiftung sind es zwanzig Kinder, die...

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