Krankes Krankenhaus

Kliniken fürchten Finanzdesaster und machen Politik verantwortlich

Für 2008 rechnen die Krankenhäuser mit einem Defizit von 2,2 Milliarden Euro. Auf einer Veranstaltung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) forderten sie Gesundheitsministerin Ulla Schmidt daher auf, den Sanierungsbeitrag der Kliniken für die Krankenkassen zu stoppen.

Die Stimmung auf dem Frühjahrsempfang des Dachverbandes aller Krankenhausgesellschaften am Dienstag in Berlin war alles andere als zuversichtlich. DKG-Präsident Rudolf Kösters sprach von 2008 als einem Katastrophenjahr für die 2100 deutschen Kliniken. Dabei stünden diese laut OECD-Bericht an der Spitze, wenn es um die Personaleffektivität gehe. Auf einen Mitarbeiter kämen 20 Patienten, in den USA seien es neun. Die Kehrseite sei eine hohe Belastung der Mitarbeiter, die nicht mehr gesteigert werden könne. Die Politik überspanne den Bogen total, so Kösters. Mit dem Sanierungsbeitrag für die Krankenkassen würden die Krankenhäuser ruiniert. Dieser Beitrag von insgesamt 500 Millionen Euro war in der letzten Gesundheitsreform festgeschrieben worden, in diesem Jahr sind letztmalig 300 Millionen Euro fällig. ...

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