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Protest gegen Privatisierung von Ölkonzern

Mexiko-Stadt (AFP/ND). In Mexiko-Stadt haben am Dienstag (Ortszeit) mehr als 10 000 Demonstranten gegen die Privatisierung der staatlichen Ölgesellschaft Pemex protestiert. »Wir wehren uns, weil die Privatisierung den ausländischen Konzernen die Pforten öffnet«, sagte Oppositionsführer Manuel López Obrador von der Partei der Demokratischen Revolution (PRD). Die Kapitalöffnung werde von Präsident Felipe Calderón vorbereitet. Calderón hatte eine Reform von Pemex angekündigt, zugleich aber versichert, das Unternehmen solle in Staatsbesitz bleiben. Mexiko ist der sechstgröße Erdölproduzent der Welt.

Pemex verzeichnete in den vergangenen Monaten einen Rückgang der Ölförderung. Nach amtlichen Angaben werden die Vorkommen der größten Ölquelle in weniger als zehn Jahren versiegen. Schätzungen zufolge verfügt Mexiko über gut 15 Milliarden Barrel Öl. Weitere 14 Milliarden Barrel könnten bei entsprechenden Investitionen erschlossen werden. Dafür fehlen allerdings die Finanzmittel und auch die Technologie, die für tiefere Bohrungen im Golf von Mexiko erforderlich ist.

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