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100 Jahre Stadtrecht für den Ort Lichtenberg

Am 1. April beginnen im Bezirk die Feierlichkeiten / Zahlreiche Veranstaltungen rings um das Jubiläum

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Ansicht des Rathauses Lichtenberg aus dem Jahre 1908 Repro: Museum Lichtenberg
Ansicht des Rathauses Lichtenberg aus dem Jahre 1908 Repro: Museum Lichtenberg

(ND). Am 1. April ist es 100 Jahre her, dass dem Ort Lichtenberg das Stadtrecht verliehen wurde. Rund 71 000 Menschen lebten damals dort, erläuterte das Bezirksamt. Nach der Bekanntmachung im Reichs- und Königlich Preußischen Staatsanzeiger Nr. 263 im November 1907 wurde mit dem Aufbau der neuen Verwaltung begonnen. Die Stadtverordnetenversammlung trat am 20. Januar 1908 im festlich geschmückten Sitzungssaal des Rathauses an der heutigen Möllendorffstraße zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Zehn Tage später wurden der Magistrat von Lichtenberg und mit Oskar Ziethen der erste Bürgermeister gewählt.

Zeugen der Entwicklung zur Stadt, deren mittelalterliche Wurzeln am heutigen Loeperplatz mit der Dorfkirche Alt-Lichtenberg liegen, sind der Bau des neogotischen Backstein-Rathauses, des Krankenhauses Fanningerstraße und des Amtsgerichts Roedeliusplatz. Nach 1908 entstanden auch beeindruckende Schulbauten, zum Beispiel in der Parkaue – heute das Theater an der Parkaue –, an der Rathausstraße – heute Schule am Rathaus –, an der Treskowallee – in unseren tagen Fachhochschule für Technik und Wirtschaft –, in der Lückstraße – jetzt Kant-Gymnasium – und an der Paul-Junius-Straße – derzeit Sitz von Musikschule und Volkshochschule.

Aus dem Jubiläumsprogramm:

1. April, 17 Uhr – Festempfang im Rathaus an der Möllendorffstraße 6. Dazu sind ehemalige Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Träger/innen der Bürgermedaille und Inhaber der Ehrenurkunde des Bezirks geladen. Den Festvortrag hält Prof. Jürgen Hofmann, Historiker und Vorsitzender des Kulturausschusses der BVV. Zudem werden die Preisträger des Wettbewerbs um den geographischen Mittelpunkt Lichtenbergs geehrt.

18.30 Uhr – Eröffnung der Fotoausstellung »Lichtenberg«. Die Exposition ist bis 12. April im Rathaus zu sehen.

8. April, 12 Uhr – Einweihung des touristischen Leitsystems der Wall AG. Die Stelen werden an neun Orten im Bezirk aufgestellt. In Bild und Text informieren sie über Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Dazu erscheint die Publikation »Stadterkundungen – Geschichte und Sehenswürdigkeiten in Berlin-Lichtenberg«.

12. April, 11 Uhr – Festveranstaltung 95 Jahre Gebäude Paul-Junius-Straße 71 – Sitz der Volkshochschule und Musikschule.

13. April, 11 Uhr – aus Anlass des 150. Geburtstages von Heinrich Zille wird im Museum im Stadthaus in der Türrschmidtstraße 24 der Heinrich-Zille-Saal benannt und eine Zille-Ausstellung eröffnet. Der »Milljöh«-Zeichner lebte 19 Jahre in Rummelsburg.

17. Mai, 10 Uhr – Bürgermeisterin Christina Emmrich (LINKE) lädt zu einer geführten Busreise durch Lichtenberg ein. Die Tour führt vom Rathaus zur Victoriastadt mit der Taut-Aula, dem Museum Lichtenberg und der Begegnungsstätte alte Schmiede bis zur Mauritiuskirche an der Frankfurter Allee.

18. Juni, 17 Uhr – Öffentliche Ratssitzung im Rathaus. Möllendorffstraße 6. Bezirkspolitiker diskutieren mit Bürgervereinen und Kiezbeiräten über den Stadtbezirk auf dem Weg zur Bürgerkommune.

Während der Sommermonate wird jew. am letzten Freitag im Monat im Hof des Rathauses zu Konzerten und Kleinkunst geladen: 30. Mai, 27. Juni, 25. Juli und 29. August, jeweils 20 Uhr.

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