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Bin Bush & Bin Laden

  • Von Jürgen Elsässer
  • Lesedauer: 1 Min.

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Im Sudan wird wieder gekämpft. Nicht nur in der Westprovinz Darfur, da hat der Bürgerkrieg nie aufgehört. Seit Mitte Mai steht auch die ölreiche Region Abyei in Flammen, im Süden der Zentralregion gelegen. Etwa zur selben Zeit griffen Rebellen die Hauptstadt Khartum an.

Treibende Kraft der Attacken ist die Guerillagruppe Justice for Equality Movement (JEM), die zu den vom Westen verhätschelten Darfur-Separatisten gehört. Dass sie nun die Brandfackel auch in andere Landesteile trägt, erklärt sich aus den Rohstoffinteressen der US-Multis: Das Regime von Präsident Al Baschir soll gestürzt werden, weil es die Ölkonzessionen bevorzugt an die Volksrepublik China vergeben hat. Die fördert das Schwarze Gold unter anderem in Abyei, wo jetzt geschossen wird.

Formal arbeitet die CIA mit Al Baschirs Geheimdienst gegen Al Qaida zusammen. Doch klandestin unterstützen die USA die JEM, obwohl das islamische Hardliner sind, die Anfang der 90er Jahre Osama bin Laden Gastrecht im Sudan verschafft hatten. Aus jener Zeit kennt man sich gut: Bin Laden und JEM-Gründer Hassan Turabi rüsteten damals die Moslemrebellen in Bosnien hoch und wurden dabei vom Pentagon gerne unterstützt. Al Qaida und die CIA betreiben ein Joint Venture, das nur manchmal über die Beute streitet.

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