Hilmar König, Delhi 03.06.2008 /

Eine Fatwa gegen den Terrorismus

Indische Muslime sprechen von »schwerstem Verbrechen gegen die Menschheit«

Auf Konferenzen und Kundgebungen in verschiedenen Teilen Indiens verurteilte die Führung der muslimischen Minderheit des Landes am Wochenende Terrorismus als Mittel, sich gegen Unrecht zu wehren, und forderte zugleich, die Verfolgung von Muslimen unter dem Vorwand des Kampfes gegen Terrorismus einzustellen.

Eine »Globale Friedenskonferenz gegen Terrorismus«, an der auch Politiker und Religionsführer aus Pakistan, Afghanistan, Sri Lanka, Indonesien und anderen asiatischen Staaten teilnahmen, und eine Massenkundgebung auf Delhis Ramlila Maidan sorgten am Sonnabend und Sonntag für Aufsehen. Vertreter der einflussreichen islamischen Hochschule Darul Ulum Deoband (DUD) und der nationalen islamischen Vereinigung Jamiat Ulema-e-Hind verabschiedeten gemeinsam ein Rechtsgutachten (eine »Fatwa«), das alle Formen von Terrorismus ablehnt. In dem Gutachten, das vor 15 000 Konferenzteilnehmern in Delhi verlesen wurde, heißt es, der Islam sei eine Religion des Friedens, der Brüderlichkeit und der Sicherheit. Terrorismus hingegen wird als das schwerste Verbrechen gegen die Menschheit charakterisiert.

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