Fabian Lambeck 11.07.2008 / Politik

Trend zur Privatisierung

Immer mehr Krankenhäuser werden an Investoren verkauft

Eine Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung warnt vor den Folgen der zunehmenden Privatisierungen im Gesundheitswesen.

Die deutschen Krankenhäuser stecken seit geraumer Zeit in einer strukturellen und finanziellen Krise. Die WSI-Studie beschäftigte sich mit den Folgen der Unterfinanzierung und förderte dabei Überraschendes zutage: In keinem anderen europäischen Land wurden in den vergangen 15 Jahren so viele Krankenhäuser privatisiert wie in Deutschland. Laut WSI beträgt der Anteil kommerziell betriebener Krankenhäuser am Gesamtbestand aller deutschen Kliniken fast ein Drittel. Der Trend zur Privatisierung verstärke sich in letzter Zeit, konstatieren die Autoren der Studie und schätzen, dass demnächst 40 Prozent aller Kliniken in privater Hand sein werden. Dabei liegt dieser Prognose eine eher konservative Schätzung zugrunde, denn über die Hälfte aller öffentlichen Krankenhäuser habe bereits die Gesellschaftsform gewechselt. Die Umwandlung in eine Körperschaft privaten Rechts gilt als die Vorstufe zur vollständigen Privatisierung.

Ein wichtiger Auslöser...

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