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Protest gegen das Gelöbnis von Rekruten

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(ND-Kröger). Ein Bündnis linker Gruppen und Einzelpersonen will gegen das für den 20. Juli geplante Gelöbnis von Bundeswehrrekruten vor dem Reichstag protestieren. »Wir werden die Bundeswehr mit unserer Gegnerschaft konfrontieren und aus dem Gleichschritt bringen«, kündigte Kerstin Frenz von der Antifaschistischen Linken Berlins (ALB) an. Unter dem Motto »Stopp den Kriegseinsätzen! – Gegen die Militarisierung des Alltags« ruft das Bündnis für 17 Uhr vor das Brandenburger Tor. Anschließend soll eine Demonstration zum Denkmal für die vom NS-Regime ermordeten Reichstagsabgeordneten am Reichstagsgebäude führen.

Neben diesem Protest soll es auch Aktionen auf der für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Grünfläche vor dem Reichstag geben, zu dem die Bundeswehr lediglich 3000 geladene Gäste einlassen will. Man wolle ein deutliches Zeichen gegen die Interventionsarmee Bundeswehr setzen, die weltweit agiert, so die Organisatoren. Auch die LINKE kündigte gestern an, sich dem Protest anzuschließen: »Der Aufmarsch bewaffneter Soldaten auf dem Platz der Republik ist ein fatales Signal«, erklärte die innenpolitische Sprecherin der Partei Ulla Jelpke.

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